Architektonische Ikone mit eindrucksvollen Nassräumen aus HI-MACS® – das Richard Rogers Haus in Wimbledon  

Das von Richard Rogers in den 1960er Jahren entworfene spektakuläre einstöckige Wohnhaus wurde vor kurzem von Gumuchdjian Architects renoviert und dient heute als angemessene Unterkunft für Stipendiaten der Harvard University Graduate School of Design (Harvard GSD) und als zwangloses, großzügiges Ambiente für Events und Seminare. Zu den herausragenden Merkmalen des renovierten Wimbledon House gehören zwei Nassräume innerhalb der Lodge, deren Oberflächen komplett mit HI-MACS® verkleidet sind.

Das Gebäude ist auch unter den Begriffen 22 Parkside oder Rogers House bekannt. Es diente als Blaupause für industrialisierten Wohnungsbau und verkörpert eine radikale Abkehr von den damals üblichen Bauweisen. Die Konstruktion baut auf einem modularen Format auf. Damit wird die Erneuerung der Technik und die im Lauf der Zeit entstandene Entwicklung neuer Nutzungen ermöglicht, unterstützt von der langlebigen Stahlportalrahmenstruktur, die dem Haus seine ikonische Anmutung verleiht. Ein markantes Kennzeichen des Objekts ist die für die damalige Zeit radikale Vollverglasung der Fassaden. Daraus entwickelt sich eine zeitgemäße Gestaltung mit Höfen, Gärten und vernetzten Innenräumen.

Das Gebäude wurde von Lord Rogers und Ruth Rogers der Universität als Schenkung übereignet. Seiner Bedeutung gemäß steht es unter Denkmalschutz, und es demonstriert sinnfällig das Interesse des Architekten an Urbanismus in der Architektur.

Mit seinem unmissverständlichen modernistischen Industriedesign prägt das einstöckige Richard Rogers House aus den 1960ern die neue Zentrale des Stipendienprogramms der Harvard GSD. Die wissenschaftlichen Stipendiaten, die an der dreimonatigen Ausbildung teilnehmen, befassen sich in entspannter Umgebung mit der Erforschung einer alternativen und nachhaltigen urbanen Zukunft. Die helle, offen gestaltete Szenerie kann auch für von der Universität veranstaltete Seminare und Events genutzt werden.

Das Renovierungsprojekt

Gumuchdjian Architects waren bei der vor kurzem durchgeführten Renovierung federführend. Gegründet wurde das Studio von Philip Gumuchdjian, der 18 Jahre lang mit Richard Rogers zusammenarbeitete, ehe er sein eigenes Büro aufmachte. Leitmotiv des Projekts war eher die Erhaltung des charakteristischen Designs als die Erhaltung der Bausubstanz.

Philip Gumuchdjian erklärt: „Gumuchdjian Architects schlug Harvard GSD vor, das Haus in seinen ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen, es aber gleichzeitig an die spezifischen Bedürfnisse der GSD anzupassen. Wie bei allen Projekten stützte sich der Erfolg auch hier vollumfänglich auf die Vision und die Sensibilität des Bauherrn. Hinter unserem scheinbar simplen Vorschlag steckte der Wunsch, die Vorteile moderner Materialien zu nutzen. Im Zuge dessen wurde das Dach vollständig erneuert, alle Asbestanteile in den Außenwänden entfernt, in jüngerer Zeit hinzugefügte Gebäudeteile abgerissen, neuere Zwischenwände entfernt, das Wartungssystem ersetzt, die Tischlerarbeiten saniert und renoviert und der Garten in seiner Gesamtheit rekonstruiert.“

Innenraumgestaltung

Zum renovierten Wimbledon House gehören zwei Nassräume innerhalb der Lodge, deren Oberflächen komplett mit HI-MACS® verkleidet sind. Die Duschräume wirken frisch, makellos und modern. Sie zeichnen sich durch ein zweckmäßiges und gleichzeitig elegantes, nahtloses Finish aus, das perfekt zum modernen Lebensstil passt. Durchgehend wurde das Solid-Surface-Material
HI-MACS® verwendet. Es ist robust, strapazierfähig und ästhetisch ansprechend sowie besonders kratzfest und überdies porenfrei, so dass es leicht zu reinigen und beständig gegen Flecken, Feuchtigkeit und Sonnenlicht ist – die perfekte Wahl für dieses Vermächtnis modernen Designs.

„Beim Projekt 22 Parkside brauchten wir eine komplette Nassraumlösung für die en-suite Duschen im Lodge-Gebäude. Eine hochwertige und ästhetisch reine Lösung, die auch robust im Gebrauch ist und das ursprüngliche Design von 1968 gut ergänzt. Das Ergebnis ist ein scheinbar nahtloses, maßgeschneidertes Nassraummaterial, mit dem die Wände und der Boden in den Duschräumen verkleidet wurden“, erläutert Michael Ramwell, Projektarchitekt bei Gumuchdjian Architects.

Für Nassräume und Bäder perfekt geeignet

Martin Saxby, Country Manager für LG Hausys in Großbritannien führt aus: „HI-MACS® ist ein Solid-Surface-Material, das thermisch in jede beliebige Form gebracht werden kann. Es wird verbreitet nicht nur in Nassräumen und Bädern eingesetzt, sondern auch in Küchen, im Gesundheitswesen, in öffentlichen Räumen, als Wandverkleidungen und bei unterschiedlichen Maßanfertigungen.“

„Viele Oberflächen aus Naturstein oder Holz benötigen im Haus viel Zeitaufwand und Pflege. HI-MACS® ist, von der normalen täglichen Reinigung abgesehen, wartungsfrei. Im Übrigen ist es absolut porenfrei und fugenlos und damit extrem hygienisch – hier können sich keine Keime verstecken.“

„HI-MACS® von LG Hausys wird einem einfachen Erhitzungsprozess unterzogen und so thermoplastisch zu dreidimensionalen Objekten verformt. Es ermöglicht eine optisch fugenlose Oberfläche und bietet praktisch unbegrenzte Möglichkeiten mit einem breiten Farbenspektrum. Deshalb können wir mit 15 Jahren die längste Gewährleistungsfrist für ein Solid-Surface-Material anbieten, wenn es von einem Quality Club Hersteller installiert wurde.“

Chris Cook, Managing Director von Solidity Ltd, führt aus: „Die Oberlichter und die freiliegenden Balken, die Richard Rogers über diesen Nassräumen angeordnet hat, zeigen, was ein brillanter Architekt bewirken kann, um ein Gebäude zu etwas Besonderem zu machen. Wir haben in den 15 Jahren, in denen wir HI-MACS® verwendet und zu unserem eigenen Boden- und Wandsystem für Nassräume entwickelt haben, eine Menge großartiger Architektur gesehen, aber diese Räume sind etwas ganz Spezielles. Wir freuen uns sehr, dass wir einen Teil zu diesem fabelhaften Projekt beitragen konnten.“

Im Gedenken an ein Vermächtnis

„22 Parkside ist nicht nur eine kultige, flexible ‚Wohnmaschine‘ und auch nicht einfach ein historisches Modellgebäude, das die künftige Arbeit des Architekten prophezeite. Dieses Haus ist ein Heim und ein Garten mit einzigartigem Erinnerungswert und einer ganz eigenen Patina und Aura. Unser Ziel war es, diese Eigenschaften im Rahmen einer total erneuerten städtebaulichen Komposition des 21. Jahrhunderts zu bewahren. Wir hoffen, dass unser Team dieses Ziel erreicht hat“, erklärt Philip Gumuchdjian.

 

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